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1) Begriffserklärung
Kometen sind Überbleibsel aus der Zeit der Entstehung des Sonnensystems vor mehr als 4.600.000.000 Jahren. Kometen bestehen hauptsächlich aus Eis, Gestein und Staub. Kometen können inkl. ihres charakteristischen Schweifes eine Länge von 10 bis 100.000.000 Kilometern, erreichen.
Kometen werden dann sichtbar, wenn diese in Kontakt mit der Sonnen-Umlaufbahn treten.
2) Helligkeit von Himmelsobjekten
| Helligkeit | Name | Objekt |
| -26,73 mag | Sonne | Stern |
| -12,7 mag | Vollmond | Mond |
| -7,0 mag | Supernova | Stern |
| -4,6 mag | Venus | Planet |
| -2,94 mag | Jupiter | Planet |
| -2,91 mag | Mars | Planet |
| -1,9 mag | Merkur | Planet |
| -1,46 mag | Sirius | Doppelstern-System |
| -0,73 mag | Canopus | Stern |
| -0,43 mag | Saturn | Planet |
| -0,27 mag | Alpha Centauri | Doppelstern-System |
| -0,05 mag | Arktur | Stern |
| 0,0 mag | Beteigeuze | Roter Riese |
| 0,03 mag | Wega | Stern |
| 0,08 mag | Capella | Doppelstern-System |
| 0,18 mag | Rigel | Dreifachstern-System |
| 0,36 mag | Prokyon | Doppelstern-System |
| 0,50 mag | Achernar | Stern |
| 5,28 mag | Uranus | Planet |
3) Helligkeit von großen Kometen (Auswahl)
| Jahr | Bezeichnung | Helligkeit | Sichtbarkeit |
| 373/372 v. Chr. | Aristoteles | Keine Angabe | Keine Angabe |
| 44 v. Chr. | Caesar | -4,0 mag | Mai bis Juli |
| 191 | Keine Angabe | Oktober bis November | |
| 1106 | X/1106 C1 | Keine Angabe | Februar bis März |
| 1264 | C/1264 N1 | 0 mag | Juli bis Oktober |
| 1337 | C/1337 M1 | Keine Angabe | Keine Angabe |
| 1402 | C/1402 D1 | -3,0 mag | Februar bis April |
| 1468 | C/1468 S1 | 1,0 mag | September bis November |
| 1471 | C/1471 Y1 | -3,0 mag | Dezember bis Februar |
| 1532 | C/1532 R1 | -1,0 mag | September bis Dezember |
| 1533 | C/1533 M1 | 0 mag | Juni bis September |
| 1556 | C/1556 D1 | -2,0 mag | Februar bis Mai |
| 1577 | C/1577 V1 | -3,0 mag | November bis Januar |
| 1618 | C/1618 W1 | 0 mag | November bis Januar |
| 1664 | C/1664 W1 | -1,0 mag | November bis März |
| 1665 | C/1665 F1 | -1,0 mag | März bis April |
| 1680 | C/1680 V1 | 1,0 mag | Dezember bis März |
| 1743 | C/1743 X1 | -3,0 mag | November bis April |
| 1769 | C/1769 P1 | 0 mag | August bis Dezember |
| 1811 | C/1811 F1 | 0 mag | März bis Januar |
| 1847 | C/1847 C1 | -4,0 mag | Februar bis April |
| 1858 | C/1858 L1 | 0 mag | Juni bis Oktober |
| 1861 | C/1861 J1 | -2,0 mag | Mai bis August |
| 1874 | C/1874 H1 | 0 mag | April bis Oktober |
| 1882 | C/1882 R1 | -4,0 mag | September bis März |
4) Die Clovis-Kultur
Die Besiedelung des nordamerikanischen Kontinents fand einer Theorie zufolge ab dem Zeitraum: 16.000 v. Chr., statt. Vor dem Ende der letzten Eiszeit lag der Meeresspiegel um ca. 100m tiefer als heute. Zwischen Sibirien und Nordamerika lag die Beringsee-Landbrücke, welche von nomadischen Siedlern genutzt wurde. Sie folgten als Jäger und Sammler wohl den Trecks der Tiere.
Die nachfolgende komplette Besiedelung des nordamerikanischen Kontinents sowie Mittel- und Südamerika versperrten zunächst die Gletscher sowie Eisschilde.
Vor dem Ende der letzten Eiszeit (9.700 v. Chr.) bildeten sich in den Steppen- und Waldlandschaften Nordamerikas eine Megafauna mit Tieren wie des Bison, Mammut, Mastodon, Riesenfaultieren, Riesengürteltiere, Säbelzahnkatzen etc.
11.000 v. Chr. fand die weltweite quartäre Aussterbewelle und das Ende der Drygas-Eiszeit, statt. Hierbei können verschiedene Faktoren ins Spiel kommen. Neben der sogen. "Overkill-These", der Ausrottung durch den Menschen kommen auch Seuchen und Epidemien durch den Menschen nachfolgende Haustiere und sogen. Kulturfolger in Betracht.
Zudem veränderte sich durch den Rückgang der Gletscher und des Eisschildes das Landschaftsbild Nordamerikas entscheidend. Die Steppen und Wälder mussten morast- und sumpfartigen Landschaften weichen.
Ein Komet besorgte schließlich den Rest.
In der Atmosphäre explodierende Meteoriten, z.B.: 30.06.1908 bei Tunguska in Sibirien sind keine Seltenheit, Kometeneinschläge allerdings auch nicht.
Der Komet, welcher um 11.000 v. Chr. auf der Erde einschlug, löste großflächige Waldbrände aus und destabilisierte zusätzlich den Eisschild. Staub, Asche, Aerosole und Russ verdunkelten die Erde und lösten einen vulkanischen Winter aus.
Fakt ist, dass weltweit alle Lebewesen mit einem Körpergewicht von mehr als 45kg, ausgestorben sind.
5) Auf Spurensuchen früherer Ereignisse
Die Erde wird jährlich von ca. 20.000 Meteoriten getroffen, wovon der allergrößte Teil durch die Reibung mit der Erdatmosphäre verglüht. Meist spielt der "Kommissar Zufall" eine Rolle, wenn kleinere Meteorstücke auf bewohnte Flächen aufschlagen.
Das Tunguska-Ereignis wurde wohl durch die Explosion eines bis zu 80m großen Asteroiden, 5-10 Kilometer über der Erdoberfläche verursacht. Der Einschlag geschah über einem menschenleeren Gebiet in Sibirien. Im Jahre 1927 gelang es einer russischen Expedition zum Gebiet vorzudringen. Es wird geschätzt, dass auf einer Fläche von 2.000km² mehr als 60 Millionen Bäume umgeknickt worden sind. In London konnte man in den folgenden Nächten auf der Straße die Zeitung lesen. Die Sonnenuntergänge und Nächte (Silbern leuchtende Wolken) müssen von unglaublicher Farbenpracht gestaltet gewesen sein. Das Tunguska-Ereignis wurde durch sehr viele seismologische Messstellen in Europa und Nordamerika erfasst. Die Druckwelle breitete sich mit Schallgeschwindigkeit aus und wurde in Potsdam sowohl 4 Stunden, 42 Minuten als auch 32 Stunden und 29 Minuten nach der Explosion registriert. Damit steht zweifelsfrei fest, dass die Druckwelle mind. einmal komplett die Erde umrundete.
Je länger ein Ereignis zurückliegt, desto schwieriger gestaltet sich die Spurensuche. Die Gründe sind vielfältig. Die Erdoberfläche ist zu fast 71% mit Wasser bedeckt. Schlägt ein Impactor aus dem Weltall im Meer ein, werden nach spätestens 80 Millionen Jahren die Meeresböden durch tektonische Plattenbewegungen in die Tiefe abtauchen und es werden neue ozeanische Krusten gebildet. Ein Impactor, welcher nicht ins Meer einschlägt, ist trotzdem diversen Prozessen ausgeliefert. Hierbei zählen zum Einen ebenfalls tektonische Plattenbewegungen und zum Anderen, Erosionen durch Wind und Wetter. Die simpelste Erklärung: "Es wächst Gras darüber" durch Pflanzenbewuchs und Wiederbewaldung.
Ein sehr großer und massiver Impactor kann jedoch auch nach Hunderten von Millionen Jahren oder länger, nachgewiesen werden. Hierbei kommen zum Nachweis der nachfolgenden Kratern auch moderne Techniken (Satelliten, Infrarot) zum Einsatz.
| Name des Kraters | Durchmesser (Km²) | Alter | Land |
| Vredefort | 300.000 | 2.093.000.000 | Südafrika |
| Sudbury | 250.000 | 1.850.000.000 | Kanada |
| Chixulub | 180.000 | 64.980.000 | Mexiko |
| Woodleigh | 120.000 | 370.000.000 | Australien |
| Manicougan | 100.000 | 214.000.000 | Kanada |
| Popigai | 100.000 | 35.000.000 | Russland |
6) Faunenschnitt
In der Wissenschaft werden die Massensterben in der Tier- und Pflanzenwelt auch als "The big five" genannt. Es werden folgende wissenschaftliche Theorien vertreten:
| Zeitalter | mögliche Ursachen | Folgen | Auswirkungen |
| Vor 445 Millionen Jahren | Plattentektonik & Pflanzen erobern das Land | Das Aufkommen der ersten Pflanzen und die Verwitterung des Gesteins entziehen der Atmosphäre massiv das Treibhausgas Kohlendioxid Eiszeit Absenkung des Meeresspiegels | 80-85% aller Tierarten |
| Vor 365 Millionen Jahren | Superplume-Ausbruch (Vulkan) im Meer | Extremes Treibhausklima Sauerstoffmangel durch Vergiftung von Atmosphäre und Ozeanen Meeresströmungen kommen zum Erliegen | 70-80% aller Tierarten |
| Vor 250 Millionen Jahren | Gigantischer Vulkan-Ausbruch in Sibirien | Der mehrere 100.000 Jahre andauernde Ausbruch bedeckt eine Größe vom Kontinent Europa und erstreckt sich über eine Höhe von 2 Kilometern. Meeresströmungen kommen zum Erliegen Sauerstoffmangel durch Vergiftung von Atmosphäre und Ozeanen
Die Erwärmung der Ozeane führt dazu, dass sich zuvor gefrorenes Methan-Hydrat aus dem Meeresboden löst und das Treibhausklima zusätzlich anheizt
Saurer Regen Extremes Treibhausklima Zerstörung der Ozon-Schicht | 90% aller Tierarten |
| Vor 200 Millionen Jahren | Der Superkontinent Pangää bricht auseinander | Zerstörung der Öko-Systeme Sauerstoffmangel durch Vergiftung von Atmosphäre und Ozeanen | 75-80% aller Tierarten |
| Vor 65 Millionen Jahren | Ein 10 Kilometer großer Meteorit schlägt in Yucatan (Mexiko) ein Zeitgleiche gigantische Erdbeben | Extrem saurer Regen schädigt Tiere & Natur Jahrzehntelanger vulkanischer Winter durch Aerosole und Rußpartikel Sauerstoffmangel (massive Algenbildung) durch Vergiftung von Atmosphäre und Ozeanen Abbruch der Photosynthese Zerstörung der Ozonschicht Aufstieg der Säugetiere | 70% aller Tierarten |