
© Copyright: Pixabay.com
1) Begriffserklärung
Kometen sind Überbleibsel aus der Zeit der Entstehung des Sonnensystems vor mehr als 4.600.000.000 Jahren. Kometen bestehen hauptsächlich aus Eis, Gestein und Staub. Kometen können inkl. ihres charakteristischen Schweifes eine Länge von 10 bis 100.000.000 Kilometern, erreichen.
Kometen werden dann sichtbar, wenn diese in Kontakt mit der Sonnen-Umlaufbahn treten.
2) Helligkeit von Himmelsobjekten
| Helligkeit | Name | Objekt |
| -26,73 mag | Sonne | Stern |
| -12,7 mag | Vollmond | Mond |
| -7,0 mag | Supernova | Stern |
| -4,6 mag | Venus | Planet |
| -2,94 mag | Jupiter | Planet |
| -2,91 mag | Mars | Planet |
| -1,9 mag | Merkur | Planet |
| -1,46 mag | Sirius | Doppelstern-System |
| -0,73 mag | Canopus | Stern |
| -0,43 mag | Saturn | Planet |
| -0,27 mag | Alpha Centauri | Doppelstern-System |
| -0,05 mag | Arktur | Stern |
| 0,0 mag | Beteigeuze | Roter Riese |
| 0,03 mag | Wega | Stern |
| 0,08 mag | Capella | Doppelstern-System |
| 0,18 mag | Rigel | Dreifachstern-System |
| 0,36 mag | Prokyon | Doppelstern-System |
| 0,50 mag | Achernar | Stern |
| 5,28 mag | Uranus | Planet |
3) Helligkeit von großen Kometen (Auswahl)
| Jahr | Bezeichnung | Helligkeit | Sichtbarkeit |
| 373/372 v. Chr. | Aristoteles | Keine Angabe | Keine Angabe |
| 44 v. Chr. | Caesar | -4,0 mag | Mai bis Juli |
| 191 | Keine Angabe | Oktober bis November | |
| 1106 | X/1106 C1 | Keine Angabe | Februar bis März |
| 1264 | C/1264 N1 | 0 mag | Juli bis Oktober |
| 1337 | C/1337 M1 | Keine Angabe | Keine Angabe |
| 1402 | C/1402 D1 | -3,0 mag | Februar bis April |
| 1468 | C/1468 S1 | 1,0 mag | September bis November |
| 1471 | C/1471 Y1 | -3,0 mag | Dezember bis Februar |
| 1532 | C/1532 R1 | -1,0 mag | September bis Dezember |
| 1533 | C/1533 M1 | 0 mag | Juni bis September |
| 1556 | C/1556 D1 | -2,0 mag | Februar bis Mai |
| 1577 | C/1577 V1 | -3,0 mag | November bis Januar |
| 1618 | C/1618 W1 | 0 mag | November bis Januar |
| 1664 | C/1664 W1 | -1,0 mag | November bis März |
| 1665 | C/1665 F1 | -1,0 mag | März bis April |
| 1680 | C/1680 V1 | 1,0 mag | Dezember bis März |
| 1743 | C/1743 X1 | -3,0 mag | November bis April |
| 1769 | C/1769 P1 | 0 mag | August bis Dezember |
| 1811 | C/1811 F1 | 0 mag | März bis Januar |
| 1847 | C/1847 C1 | -4,0 mag | Februar bis April |
| 1858 | C/1858 L1 | 0 mag | Juni bis Oktober |
| 1861 | C/1861 J1 | -2,0 mag | Mai bis August |
| 1874 | C/1874 H1 | 0 mag | April bis Oktober |
| 1882 | C/1882 R1 | -4,0 mag | September bis März |
4) Die Clovis-Kultur
Die Besiedelung des nordamerikanischen Kontinents fand einer Theorie zufolge ab dem Zeitraum: 16.000 v. Chr., statt. Vor dem Ende der letzten Eiszeit lag der Meeresspiegel um ca. 100m tiefer als heute. Zwischen Sibirien und Nordamerika lag die Beringsee-Landbrücke, welche von nomadischen Siedlern genutzt wurde. Sie folgten als Jäger und Sammler wohl den Trecks der Tiere.
Die nachfolgende komplette Besiedelung des nordamerikanischen Kontinents sowie Mittel- und Südamerika versperrten zunächst die Gletscher sowie Eisschilde.
Vor dem Ende der letzten Eiszeit (9.700 v. Chr.) bildeten sich in den Steppen- und Waldlandschaften Nordamerikas eine Megafauna mit Tieren wie des Bison, Mammut, Mastodon, Riesenfaultieren, Riesengürteltiere, Säbelzahnkatzen etc.
11.000 v. Chr. fand die weltweite quartäre Aussterbewelle und das Ende der Drygas-Eiszeit, statt. Hierbei können verschiedene Faktoren ins Spiel kommen. Neben der sogen. "Overkill-These", der Ausrottung durch den Menschen kommen auch Seuchen und Epidemien durch den Menschen nachfolgende Haustiere und sogen. Kulturfolger in Betracht.
Zudem veränderte sich durch den Rückgang der Gletscher und des Eisschildes das Landschaftsbild Nordamerikas entscheidend. Die Steppen und Wälder mussten morast- und sumpfartigen Landschaften weichen.
Ein Komet besorgte schließlich den Rest. In der Atmosphäre explodierende Meteoriten (1908: Tunguska in Sibirien) sind keine Seltenheit, Kometeneinschläge allerdings auch nicht.
Der Komet, welcher um 11.000 v. Chr. auf der Erde einschlug, löste großflächige Waldbrände aus und destabilisierte zusätzlich den Eisschild. Staub, Asche, Aerosole und Russ verdunkelten die Erde und lösten einen vulkanischen Winter aus.
Fakt ist, dass weltweit alle Lebewesen mit einem Körpergewicht von mehr als 45kg, ausgestorben sind.
5) Faunenschnitt
In der Wissenschaft werden die Massensterben in der Tier- und Pflanzenwelt auch als "The big five" genannt. Es werden folgende wissenschaftliche Theorien vertreten:
| Zeitalter | mögliche Ursachen | Folgen | Auswirkungen |
| Vor 445 Millionen Jahren | Plattentektonik & Pflanzen erobern das Land | Das Aufkommen der ersten Pflanzen und die Verwitterung des Gesteins entziehen der Atmosphäre massiv das Treibhausgas Kohlendioxid Eiszeit Absenkung des Meeresspiegels | 80-85% aller Tierarten |
| Vor 365 Millionen Jahren | Superplume-Ausbruch (Vulkan) im Meer | Extremes Treibhausklima Sauerstoffmangel durch Vergiftung von Atmosphäre und Ozeanen Meeresströmungen kommen zum Erliegen | 70-80% aller Tierarten |
| Vor 250 Millionen Jahren | Gigantischer Vulkan-Ausbruch in Sibirien | Der mehrere 100.000 Jahre andauernde Ausbruch bedeckt eine Größe vom Kontinent Europa und erstreckt sich über eine Höhe von 2 Kilometern. Meeresströmungen kommen zum Erliegen Sauerstoffmangel durch Vergiftung von Atmosphäre und Ozeanen
Die Erwärmung der Ozeane führt dazu, dass sich zuvor gefrorenes Methan-Hydrat aus dem Meeresboden löst und das Treibhausklima zusätzlich anheizt
Saurer Regen Extremes Treibhausklima Zerstörung der Ozon-Schicht | 90% aller Tierarten |
| Vor 200 Millionen Jahren | Der Superkontinent Pangää bricht auseinander | Zerstörung der Öko-Systeme Sauerstoffmangel durch Vergiftung von Atmosphäre und Ozeanen | 75-80% aller Tierarten |
| Vor 65 Millionen Jahren | Ein 10 Kilometer großer Meteorit schlägt in Yucatan (Mexiko) ein Zeitgleiche gigantische Erdbeben | Extrem saurer Regen schädigt Tiere & Natur Jahrzehntelanger vulkanischer Winter durch Aerosole und Rußpartikel Sauerstoffmangel (massive Algenbildung) durch Vergiftung von Atmosphäre und Ozeanen Abbruch der Photosynthese Zerstörung der Ozonschicht Aufstieg der Säugetiere | 70% aller Tierarten |