Der antarktische Föhn

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  • Der antarktische Kontinent wird grüner!
  • Ursächlich hierfür sind u.a. der Albedo-Effekt (Eisflächen speichern im Gegensatz zu dunkleren Flächen nicht die Wärme und geben die Strahlung wieder ab), wärmere Meeresströmungen (El Nino), Störungen des Höhenwind-Systems (Jetstream) und sogen. Fallwinde!
  • Ein Fallwind, der antarktische Föhn, kann eine Geschwindigkeit von bis zu 300 Stundenkilometern entfalten und hat einen gigantischen Wärmeschub im Gepäck!
  • Am 24.03. und 25.03.2015 meldete die argentinische Forschungsstation Esperanza Tageshöchsttemperaturen von 17,4 sowie 17,5 Grad Celsius! Anzumerken ist, dass es sich hierbei um Plusgrade handelte!
  • Dieselbige Forschungsstation meldete einen Temperaturrekord von 19,8 Grad Celsius am 30.01.1982!
  • Die Forschungs- und Wetterstationen beobachteten einen Temperaturanstieg von 3 Grad Celsius seit 1960.
  • Gleichwohl brechen immer größere Eisschelfe, Eisberge vom antarktischen Festland ab!
  • 90% der Gletscher vermelden einen Rückgang der Eisfläche!
  • Krasser Nebeneffekt dieser Anomalien stellt das Ergrünen von einem kleinen Teil (Ca. 0,3%) der Antarktis, dar! Dort wurde der Bewuchs von Moos festgestellt!

 

Eisschelfe, Eisberge & Eisbedeckungen

 

  • Am 11.07.2017 erreichte die Welt die Meldung, dass sich ein Eisschelf in der Antarktis gelöst hatte!
  • Larsen C hatte eine Fläche von ca. 5800 Quadratkilometern. Die Länge des Schelfeises betrug bis zu 175 Kilometer und die Breite bis zu 50 Kilometer. Das Gesamtgewicht betrug mehr als 1 Billionen Tonnen!
  • Das Abbrechen von Eisschelfen sowohl in Grönland als auch in der Antarktis kann verschiedene Ursachen haben. Sowohl Temperaturen im Plusbereich, Fallwinde als auch warme Meeresströmungen, die eine "Lockerung" des Eises durch eine Art "Stöpsel" sowie "Schmelzwassertümpel" verursachen, kommen in Frage!
  • Marine Eisschelfe & Eisberge, verändern den Meeresspiegel nicht, weil das im Eis gebundene Wasser sein Volumen bereits aus dem Meer schöpfte: "Eiswürfeleffekt"!
  • Das arktische Meer und das grönländische Eis nehmen an Volumen ab! Zu beobachten sind größer werdende Flächen im Nordatlantik, wo früher aufgrund von Eisgangs keine Schiffahrt möglich gewesen ist. Nach neuesten Berechnungen wären ab den Sommerjahren 2030 ff. für die Schifffahrt eisfreie Passagen im Nordatlanitk möglich!
  • Der Abbruch von Eisschelfen, welche eine Art natürliche Barriere bilden, kann jedoch zu dem mittelbaren Effekt führen, dass Eisströme sowie abtauende Gletscherströme ins Meer abfliessen können und es doch noch zum Anstieg des Meeresspiegels kommt!
  • Schmelzende Eisbedeckungen, Eispanzer oder Gletscher auf dem grönländischen und antarktischen Festland hingegen werden den Meeresspiegel ansteigen lassen!
  • Schätzungen zufolge würde das komplette Abschmelzen der grönländischen und antarktischen Eisbedeckungen einen Anstieg des Meeresspiegels von bis zu 67 Metern zur Folge haben (Stand: 2016)!